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Gohrischheide - Hilfe aus dem Erzgebirge wird ausgeweitet

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Unterstützt werden die Löscharbeiten in der Gohrischheide auch von Rettungskräften aus dem Erzgebirge. Und auf Ersuchen des Landkreises Meißen weitet der Erzgebirgskreis seinen Katastrophenschutzeinsatz im Waldbrandgebiet noch aus. Wie das Landratsamt am Freitagnachmittag mitteilte, bleibe der 2. Löschzug Wasserversorgung mindestens über das Wochenende im Einsatz; eine Ablösung wird für Samstagvormittag vorbereitet.

Sammeln in Annaberg-Buchholz

Zur weiteren Unterstützung werden zusätzliche Einsatzfahrzeuge und Besatzungen aus verschiedenen Feuerwehren des Erzgebirgskreises bereitgestellt, darunter Großtanklöschfahrzeuge aus Zöblitz und Reitzenhain sowie Tanklöschfahrzeuge aus Zschorlau und Walthersdorf. Die Einsatzfahrzeuge sammeln sich Samstagfrüh am Katastrophenschutzzentrum in Annaberg-Buchholz und verlegen von dort aus geschlossen in den Einsatzbereich „Heidehäuser“ in der Gohrischheide. Landrat Rico Anton dankt allen Einsatzkräften für ihr Engagement.

Bereits am Mittwochabend war die  Drohneneinheit des Technischen Hilfswerk (THW) vom Ortsverband Annaberg ins Brandgebiet ausgerückt. 25 Einsatzkräfte von den Feuerwehren Scharfenstein, Satzung und Schönbrunn, welche dem 2. Löschzug der Wasserversorgung Katastrophenschutz angehören, sind seit der Nacht zum Donerstag ebenfalls in der Ghorischheide im Einsatz.

Wie Falko Auerswald, Kreisbrandmeister des Erzgebirgskreises berichtet, wird die Unterstützung der Kameraden aus dem Erzgebirge in den nächsten 36 bis 48 Stunden weiter benötigt: „Jederzeit können wir die Technik vor Ort auswechseln und frische Einsatzkräfte zum Waldbrand schicken“. Nach Rücksprache mit den erzgebirgischen Kameraden vor Ort, werden sie die Löscharbeiten für die nächsten 36 bis 48 Stunden weiter unterstützen.

Lage im Katastrophengebiet sehr dynamisch

Ob weitere Feuerwehren und Kameraden aus dem Erzgebirgskreis in der Ghorischheide benötigt werden, war am Donnerstagnachmittag noch unklar. Die Drohneneinheit des THW Ortsverbandes Annaberg konnten am Donnerstagmorgen wieder in das Erzgebirge abreisen. Ob die Kameraden noch einmal benötigt werden, ist unklar. Falko Auerswald: „Die Lage vor Ort im Katastrophengebiet ist sehr dynamisch“. Möglich ist laut Auerswald auch, dass noch weitere Unterstützung aus dem Erzgebirgskreis im Katastrophengebiet benötigt wird.

Auf Unterstützung von Petrus können die Feuerwehrleute derweil auch in den nächsten Tagen nicht hoffen. Laut den Wetterprognosen ist kein nennenswerter Regen in Sicht.