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Erzgebirgskreis bittet Waldbesitzer um Unterstützung bei Borkenkäferplage
Mehrere Stürme und die anhaltende Trockenheit haben in den letzten beiden Jahren zu einer Massenvermehrung in den Fichtenwäldern des Erzgebirgskreises geführt. Die Waldbesitzer der Region werden jetzt um Unterstützung gebeten.
Wie das Landratsamt am Dienstag mitteilte, sind weiter eine Vielzahl an Förstern und Helfern unterwegs, um den Schädlingsbefall weiter einzudämmen. Fast 1.600 Schadstellen konnten ausfindig gemacht werden. Das Landratsamt hat auch für 2020 alle Waldbesitzer aufgerufen, ihre Wälder regelmäßig auf Käferbefall zu kontrollieren. Neubefall sollte unter der E-Mail forst@kreis-erz.de gemeldet werden.
Ein Borkenkäferjahr dauert von Mai bis April des Folgejahres. Das Leben eines Buchdruckers, der schädlichste Borkenkäfer an der Fichte, besteht aus Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung – Hauptgründe, warum dieser etwa fünf Millimeter große Schädling den Waldbesitzern und Förstern Kopfzerbrechen bereitet.
