Erzgebirgskreis hat volle Kassen und plant Investitionen
Der Erzgebirgskreis ist finanziell sehr gut aufgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden die Einnahmen über den Ausgaben liegen. So steht es im Doppelhaushalt, der am Mittwoch vom Kreistag verabschiedet wurde. Demnach plant der Landkreis 2017 mit einem Überschuss von acht Millionen Euro, 2018 sollen es fast sieben Millionen sein.
Gründe sind sinkende Sozialausgaben und höhere Steuereinnahmen. Auch die Kommunen tragen dazu bei. Sie zahlen künftig mehr Geld an den Landkreis – über die sogenannte Kreisumlage. Im nächsten Jahr soll die Pro-Kopf-Verschuldung im Erzgebirgskreis wieder unter 200 Euro liegen.
Die vollen Kreiskassen lassen Investitionen zu. Das Sparkassen-Erzgebirgsstadion wird weiter umgebaut, das Clemens-Winkler-Gymnasium in Aue erhält eine neue Turnhalle. Ebenso auf der To-Do-Liste sind Umbau und Sanierung des Bergbaumuseums in Oelsnitz sowie umfangreiche Straßenbauarbeiten.