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Erzgebirgssparkasse warnt vor neuer Betrugsmasche

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Die Erzgebirgssparkasse warnt vor einer neuen Art des Betrugs. In letzter Zeit häufen sich die Fälle von sogenanntem „Sim-Swapping“. Darüber informierte das Unternehmen am Freitag.

Bei der Masche klauen Betrüger die Handynummer ihrer Opfer, indem sie sich beim Internetbetreiber als Besitzer ausgeben. Sie sammeln persönliche Daten und bestellen sich unter einem Vorwand eine Ersatz-Sim-Karte beim Handyanbieter. Mit einer Fake-Mail im Namen der Bank erbeuten sich die Täter z.B. Zugangsdaten für Online-Banking. Mobile TANs, also Codes zur Verifizierung, bekommen sie dann auf die geklaute Nummer per SMS geschickt.

Um Missbrauch zu verhindern, fragen Mobilfunkanbieter zwar Daten ab, mit denen sich der Besitzer der Telefonnummer identifizieren soll. Bei persönlichen Daten wie Geburtsdatum oder Adresse haben Betrüger aber leichtes Spiel. In einem Fall wurde sogar um eine Ausweiskopie gebeten.

Die Erzgebirgssparkasse weist darauf hin, dass man Zugangsdaten und Passwörter immer sicher aufbewahren und öfters wechseln sollte. Mobilfunkbetreiber haben in de Regel bereits eine Ausweiskopie der Kunden. Die Bank selbst würde nie dazu auffordern persönliche Daten über einen Link aus einer E-Mail preiszugeben. Passwörter würden sowieso nie abgefragt, hieß es.

Sollten sich Betroffene unsicher sein, können sie sich bei der Servicenummer 03733 139-0 rückversichern.