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Feuerwehr und Erzgebirgsklinikum proben Ernstfall

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Am Erzgebirgsklinikum in Stollberg ist am Mittwoch der Ernstfall geprobt worden. Bei der Katastrophenschutzübung am späten Nachmittag wurde simuliert, dass jemand Ameisensäure getrunken hat und die ätzende Flüssigkeit dann auch noch in der Notaufnahme verschüttet wurde. Patienten wurden  von Feuerwehrleuten mit Chemiekalienschutzanzügen nach draußen gebracht und dekontaminiert.

Feuerwehr und Klinikpersonal arbeiteten zusammen, um die betroffenen Personen zu versorgen und die gefährliche Säure zu sichern. An der Übung waren 57 Einsatzkräfte der Feuerwehren Stollberg, Oelsnitz, Thalheim, Zwönitz und Gablenz sowie der ABC Fahrberater der Feuerwehr Beierfeld und der diensthabender Kreisbrandmeister beteiligt. 

Es wurde überprüft, ob die Notfallpläne gut funktionieren. Der normale Krankenhausbetrieb lief währenddessen weiter, um die Patientenversorgung nicht zu stören.