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Finanzspritzen für Augustusburg und Zschorlau aus Mauerfonds
Zwei Projekte aus dem Erzgebirgskreis werden mit Geldern aus dem sogenannten Mauerfonds vom Bund gefördert. Das teilte das Finanzministerium am Montag mit.
So werden dem Schloss Augustusburg 745.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld soll eine Sonderausstellung anlässlich des 450-jährigen Jubiläums im Jahr 2022 entstehen. Rund 210.000 Euro bekommt außerdem das ehemalige Schindler Blaufarbenwerk in Zschorlau. Auch der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau und die Sanierung des alten Grenzwachturms in Heinersgrün im Vogtland werden finanziell unterstützt.
Schon zum achten Mal bekommt Sachsen Geld aus dem Mauerfonds. Insgesamt flossen seitdem rund 15 Millionen Euro in sächsische Projekte.
Hintergrund: Nach dem Mauerfall 1989 waren die Grundstücke auf dem Gebiet der ehemaligen innerdeutschen Grenze in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland übergegangen. 1996 wurden das Mauergrundstücksgesetz erlassen, dass früheren Eigentümern die Möglichkeit gab, ihre enteigneten Grundstücke für ein Viertel des Verkehrswertes zurück zu erwerben. Die Verkaufserlöse fließen seitdem in den Mauerfonds ein.
