Findige Fahrrad-Langfinger im Freistaat fleißig

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Immer mehr Sachsen wollen wieder mit dem Fahrrad fahren – zum einen, weil das Wetter besser wird, zum anderen, weil viele in Corona-Zeiten Bus und Bahn meiden. Sachsens Landeskriminalamt gibt Tipps, wie man sich vor Fahrraddieben im Freistaat schützt.

Die Zahl der Fahrrad-Diebstähle ist laut LKA in Dresden gesunken: von gut 21.000 in 2019 auf knapp 19.300 im vergangenen Jahr. Spitzenreiter ist Leipzig (über 9.000 Fälle), gefolgt von Dresden (fast 4.000) und dem Landkreis Görlitz (knapp 1.000). Am wenigsten Räder sind im Vogtland gestohlen worden (170).

Weil organisierte Diebesbanden unterwegs sind, müssen Räder auch in Kellern oder auf Hinterhöfen mit massiven Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabelschlössern gesichert werden. Die sächsischen Kriminalisten empfehlen, Fahrräder nur an beleuchteten Orten abzustellen.

Akkus von E-Bikes sollte man mitnehmen oder wenigstens mit einem Akkuschloss sichern. Darüber hinaus empfiehlt Sachsens LKA die Fahrradpass-App der Polizei. Im Fall des Falles hat man hier für Polizei oder Versicherung Rahmennummer und Fotos parat.