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Fliegerbombe in Chemnitz erfolgreich entschärft

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Entwar­nung auf dem Chemnitzer Kaßberg - die bei Bauar­beiten freige­legte Flieger­bombe aus dem 2. Weltkrieg ist erfolg­reich entschärft worden. Experten des Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienstes machten den Zünder der 250-Kilo-Bombe unschäd­lich - der Blind­gänger wurde anschlie­ßend abtrans­por­tiert. Das Geschoss ameri­ka­ni­scher Bauart war am Diens­tag­morgen bei Bagger­ar­beiten an der Hübsch­mann­straße entdeckt worden. Für die Entschär­fung mussten mehr als 17.000 Chemnitzer ihre Wohnungen verlassen. Die Evaku­ie­rung zog sich über vier Stunden hin und verlief nicht ganz reibungslos. Mehrere Anwohner wider­setzen sich den Einsatz­kräften, eine Polizistin wurde von einem Rentner mit einem Gehstock angegriffen und verletzt. Auf den Straßen von Chemnitz löste der Bomben­fund ein Verkehrs­chaos aus: Autofahrer blieben im Stau stecken, der Bus- und Bahnver­kehr kam teilweise zum Erliegen. Wegen des Bomben­fundes mussten auch vier Schulen auf dem Kaßberg geschlossen werden, darunter die Pablo-Neruda-Grund­schule. Auch am Dienstag gibt es dort mit Rücksicht auf die Evaku­ie­rung keinen regulären Unter­richt, die Kinder werden aber trotzdem betreut. Alle anderen Schulen haben am Mittwoch wieder geöffnet.