++ EIL ++

Freiberg: 15 Vorschläge für Welterbe-Förderpreis

Zuletzt aktualisiert:

15 Vorschläge sind in Freiberg eingegangen für einen Förderpreis, der den Einsatz für die Welterbe-Montanregion auszeichnen soll. Bewerben konnten sich Vereine und Privatpersonen.

Die Bewerber kommen aus ganz Sachsen – von Aue-Bad Schlema und Schneeberg bis Klipphausen und Dresden, einer sogar aus der Nähe von Berlin. Vier Bewerbungen gibt es aus Freiberg selbst, auch einige aus der Umgebung, zum Beispiel aus Brand-Erbisdorf.

Das Spektrum der Vorschläge ist breit gefächert: Es reicht vom aktiven Erleben und touristischer Werbung bis zu fachlichen Aufarbeitungen und Projekten zum Bewahren von Traditionen. Mit dem Preis sollen die vielen Ehrenamtlichen unterstützt werden, die mit ihren Projekten und Ideen die Welterberegion weiter bekannt machen.

Das Kuratorium, zu dem neben der Stadt Freiberg die Stadtwerke AG, die TU Bergakademie, der Silberstadt e.V, die VR-Bank Mittelsachsen eG sowie der Verein „Welterbe Montanregion Erzgebirge“ gehören, hat nun die schwierige Aufgabe, aus allen Vorschlägen den oder die Besten auszuwählen. Verliehen werden soll der Förderpreis zum Welterbetag am Sonntag, 5. Juni.

Der Förderpreis „Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí“ ist der jüngste Preis der Stadt Freiberg. Er ist im vergangenen Jahr erstmals vergeben worden. Überzeugt hatten die Jury unter den 16 eingereichten Vorschlägen sowohl die Kleinen Forscher an der TU Bergakademie mit ihrer Idee eines Welterbespiels, wie auch Dr. Dieter Mucke aus Großschirma mit seinem Vorhaben, die Kurprinzer Bergwerkskanäle für Touristen zugänglich zu machen. Beide haben noch bis Ende dieses Jahres Zeit, ihre Vorhaben umzusetzen.

Der Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí ist der einzige Preis der Stadt Freiberg, der über Ländergrenzen hinweg verliehen wird. Vergeben werden kann er auch für Projekte in Tschechien, die zur Montagregion gehören. Dotiert ist der Preis mit bis zu 5.000 Euro.

www.freiberg/Welterbe