Freiberg hebt Haushaltssperre auf
Die finanzielle Lage der Stadt Freiberg ist besser als gedacht. Oberbürgermeister Sven Krüger hebt deshalb die aktuelle Haushaltssperre zum Monatsende auf.
Insbesondere die Erträge aus der Gewerbesteuer seien deutlich gestiegen, so das Stadtoberhaupt. Sparen muss Freiberg trotzdem auch weiterhin, denn die Zuweisungen des Landes sinken. Alle Ausgaben werden deshalb in puncto Wirtschaftlichkeit auf den Prüfstand gestellt. Trotz wachsender städtischer Aufgaben will Krüger auch kein weiteres Personal einstellen.
„Wir sind in einer guten Ausgangsposition und können deutlich mehr investieren als viele andere sächsische Kommunen“, so Krüger. „Wir wollen auch künftig alles erhalten, was Freiberg lebens- und liebenswert macht.“
Im Hinblick auf die Liquidität der Stadt sollen begonnene Investitionen fortgesetzt werden. Beispiele für Vorhaben sind Sanierung des Freiberger Bahnhofs, der Neubau der Feuerwehr im Stadtteil Zug, die Sanierung der Bestandsgebäude am Stadt- und Bergbaumuseum und Konzepte zur Sanierung von Sporthallen und der Winklerschule.
Der Entwurf der Investitionsplanung zum Doppelhaushalt 2025/2026 wird nach der konstituierenden Sitzung des Stadtrates und Neubildung des Ausschusses für Haushalt und strategische Finanzplanung voraussichtlich Ende August/Anfang September 2024 vorgestellt.