Freiberg: Meyer Burger hofft auf Erhalt der Produktion in Deutschland
Das Solarunternehmen Meyer Burger hofft auf Unterstützung aus der Politik, um die Solarmodulproduktion in Deutschland zu belassen. Geschäftsführer Gunter Erfurt sagte bei einer Pressekonferenz, es gebe gute Signale und er habe die Erwartung, dass das Thema gelöst werde. Eine Entscheidung soll im Laufe des Monats getroffen werden.
Mitte Januar hatte Meyer Burger angedroht, seine Solarmodulproduktion in Deutschland zu schließen, sollte die Bundesregierung nicht schnell handeln. Das Unternehmen kritisiert vor allem Dumpingpreise für Solarmodule aus China. Mit der Fabrik in Freiberg besitzt das Unternehmen nach eigenen Angaben den größten Betrieb für Solarmodulproduktion in Europa. Dort stehen 500 Jobs auf dem Spiel.
Am Mittwoch gab das Unternehmen eine Kooperation mit der Online-Plattform Otovo bekannt. Das norwegische Start-up will über eine Online-Plattform Kunden und Installateure von Photovoltaik-Anlagen zusammenbringen.