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Freiberger Wissenschaftler machen aus Abfall Phosphat

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Freiberger Wissen­schaft­lern ist es gelungen, aus Müll einen der wichtigsten Rohstoffe für die Auto- und Dünge­mit­tel­in­dus­trie zu gewinnen: Phosphat. Im Moment passiert das auf einer eigene Anlage, die bislang nur zu Demons­tra­ti­ons­zwe­cken da war. Das neue Verfahren soll aber bald auf den Markt kommen. Ganz Europa ist bislang zu 90 Prozent von Importen aus Marokko, Russland oder Israel abhängig. Die Preise steigen ständig. Mit der Erfin­dung der Freiberger könnte sich das ändern.Phosphat begegnet uns überall im Alltag. Knochen und Zähne bestehen zu einem Großteil aus Phosphat, in Lebens­mit­teln dient es meist als Konser­vie­rungs­stoff oder Geschmacks­ver­stärker. Es wird zur Dünge­mit­tel­her­stel­lung gebraucht und in der Indus­trie als Rostschutz­mittel einge­setzt. Bislang wird Phosphat bergmän­nisch gewonnen.