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Freistaat setzt auf Zusammenarbeit mit Bundespolizei statt auf eine eigene sächsische Grenzpolizei

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Im Gegensatz zu Bayern will Sachsen keine eigene Grenzpolizei aufbauen. Innenminister Roland Wöller hat unserem Sender gesagt, dass stattdessen die Zusammenarbeit zwischen sächsischer Landespolizei und Bundespolizei verstärkt wird. Allein dieses Jahr würden 100 zusätzliche Bundespolizisten nach Sachsen kommen. Langfristig würden es 250 zusätzliche Bundesbeamte sein. Sie würden zusammen mit sächsischen Beamten auf Streife gehen. Jetzt würden außerdem noch gemeinsame Fahndungszentren gegründet: zunächst in Chemnitz und dann entlang der ganzen Grenze zwischen Plauen und Görlitz. Außerdem würde Sachsen auch Bereitschaftspolizisten entlang der Grenzlinie einsetzen, wenn diese nicht bei Großeinsätzen Dienst tun. Sie würden die Polizeireviere in Grenznähe unterstützen, hat Wöller betont. Das würde die Sicherheit merklich erhöhen. .