Freiwilligenprojekt zum Erhalt des Welterbes
14 junge Leute aus aller Welt helfen gerade im Rahmen eines Freiwilligen-Projektes im Erzgebirge bei Maßnahmen zum Erhalt des UNESCO-Welterbes. Sie sind diesmal an der Papiermühle Niederzwönitz im Einsatz.
Zwei Wochen lang sind sie da, und sie kommen zum Beispiel aus Australien, China, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Serbien, Spanien und den USA. Sie helfen bei Restaurierungsarbeiten an Mühlgraben und Wasserrad. Auch an der Mühlentechnik im Gebäude ist einiges zu tun. Angeleitet werden sie von Denkmalpflegern, Archäologen und anderen Experten.
Marco Blechschmidt, Museumsmitarbeiter und studierter Archäologe, sieht neben den praktischen Arbeiten auch die theoretischen Erkenntnisgewinne des Projekts: „Die baulichen Arbeiten am Mühlgraben machen eine Trockenlegung notwendig. Dies bietet uns die einmalige Möglichkeit, den Graben sowohl fotografisch, als auch fotogrammatisch und tachymetrisch zu dokumentieren. Die Projektergebnisse fließen in die Bauforschung ein und werden somit auch für die nächsten Generationen sichtbar sein.
Nebenbei sollen sie die Welterberegion kennenlernen, zum Beispiel besuchen sie die Knochenstampfe in Zwönitz, den Erlahammer in Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz.