Freude im Freistaat über mehr Geld im Öffentlichen Dienst
Michaela Merker vom Sächsischen Erzieherverband hat die Tarifeinigung am Mittwoch als fair bezeichnet. Die Arbeit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst bekomme die verdiente Wertschätzung. Dass Azubis in zwei Schritten 100 Euro mehr bekommen, sei ein wichtiges Signal an den Berufs-Nachwuchs. Attraktive Bedingungen seien Motivation für junge Sachsen, dass sie im öffentlichen Dienst arbeiten wollen. Das Weihnachtsgeld wird im Osten bis 2022 in vier Schritten dem Westniveau angepasst. Merker hat dazu kritisch gesagt, dass bis dahin 32 Jahre seit der deutschen Wiedervereinigung vergangen sein werden. In der Nacht zu Freitag hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf einen Tarifvertrag für die 2,3 Millionen Beschäftigen im öffentlichen Dienst geeinigt. In drei Stufen bekommen sie 7,5 Prozent mehr Geld. Das ist mehr, als die Gewerkschaften gefordert haben. Dafür läuft der Tarifvertrag mit 30 Monaten ungewöhnlich lange. Für die unteren Einkommen gibt es außerdem eine Einmalzahlung von 250 Euro.