Geplantes Sportzentrum in Aue finanziell abgesichert
In Aue werden sich die Trainingsbedingungen für Leichtathleten stark verbessern in den kommenden Jahren. Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes entsteht eine Sportanlage.
Dass den Planungen jetzt Taten folgen können, liegt daran, dass die Finanzierung steht. Sozialministerin Barbara Klepsch war mit einem Zuschussbescheid über gut eine Million Euro ins Lößnitztal gekommen. Geld, das in das neue Sport- und Freizeitzentrum fließen wird.
Den Eigenanteil der Stadt mitgerechnet, kommen 2,5 Millionen Euro zusammen. Bürgermeister Heinrich Kohl sagte, dass die Stadt in der Pflicht steht, etwas für die Leichtathleten zu machen, denn wegen des Stadionumbaus sind Laufbahnen weggefallen. Kohl geht davon aus, dass ab dem kommenden Jahr gebaut werden kann. Zuvor müssten die Aufträge europaweit ausgeschrieben werden.
In einem ersten Bauabschnitt entsteht ein Kunstrasenplatz mit sechs Laufbahnen, dazu Sprunggruben. Der zweite Bauabschnitt, der noch nicht zeitlich eingegrenzt werden kann, sieht einen zweiten kleineren Kunstrasenplatz, einen Rasenplatz sowie ein Mehrzweckgebäude vor.
Insgesamt werden Stadt, Land und Bund bis zu sieben Millionen Euro neben dem Erzgebirgsstadion investieren.