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Grenzüberschreitendes Projekt für Birkhühner

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Das Birkhuhn soll auf beiden Seiten des Erzgebirgskamms besser geschützt werden. Dafür wollen Sachsen und Tschechien künftig enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vertreter beider Länder in Prag unterzeichnet.

Die Lebensräume des Birkhuhns sollen grenzüberschreitend erhalten und weiterentwickelt werden. Außerdem sind der Austausch von Beobachtungsdaten und eine gemeinsame Arbeitsgruppe geplant.

In Sachsen gibt es bereits seit August ein spezielles Artenschutzprogramm für diese Vogelart. In Sachsen gibt es nur noch rund 50 Birkhühner, im tschechischen Erzgebirge sind es rund 500. Sie leben in niedrigen, lichten Wäldern, in Randbereichen von Mooren sowie auf Kahlflächen und Heidegebieten, in denen gerade Wald heranwächst.