Großbrand in Autohaus: 15 Millionen Euro Schaden
Der Großbrand in einem Autohaus in Chemnitz-Mittelbach wurde möglicherweise durch eine fehlgeleitete Silvesterrakete verursacht. Wie uns ein Mitarbeiter sagte, soll sich ein Querschläger in der Solaranlage auf dem Dach verfangen und dann durch die Kunststoffabdeckung gefressen haben.
Die Polizei wollte das bisher nicht bestätigen. Ein Gutachter soll die genaue Ursache klären, da derzeit auch ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden könne, so ein Polizeisprecher.
Bei dem Feuer war in der Silvesternacht die Werkstatt des Autohauses komplett niedergebrannt und mit ihr mehrere Luxusfahrzeuge. Die Flammen griffen auf den Dachstuhl des benachbarten Restaurants über. Der Schaden wird auf 15 Millionen Euro geschätzt.
Wegen der starken Rauchentwicklung mussten umliegende Wohnhäuser evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die Hofer Straße war im Bereich des Brandortes bis gegen 4 Uhr gesperrt.
Die Chemnitzer Feuerwehr war mit knapp 90 Einsatzkräften und 24 Fahrzeugen vor Ort. Unterstützung kam von den Freiwilligen Feuerwehren aus Mittelbach, Rabenstein, Siegmar, Grüna und Kleinolbersdorf. Nach unseren Informationen sind in der Werkstatt zehn Autos verbrannt, darunter auch E-Autos. Auf dem Dach gibt es eine Photovoltaikanlage, die vor der Brandbekämpfung stromlos zu schalten war.