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Großeinsatz gegen Grenzkriminalität im Erzgebirge und im Vogtland
Im Kampf gegen Grenzkriminalität hat es am Dienstag einen Großeinsatz der Polizei im Erzgebirgskreis und im Vogtlandkreis gegeben. Mit dabei waren gut 220 Beamte der Polizeidirektionen Chemnitz und Zwickau. Auch die Bundespolizei und der Zoll halfen mit. Kontrolliert wurde auf der B 174 bei Zschopau, auf der A 72 bei Plauen-Süd sowie in Ehrenfriedersdorf und Scheibenberg.
Schon am Morgen ging der Polizei bei Zschopau ein Volvo-Fahrer ins Netz, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Tscheche konnte die ausstehende Geldstrafe vor Ort bezahlen. Wenig später fiel Beamten auf der A 72 ein Wagen mit Anhänger auf. Darauf befand sich ein teurer Mercedes, der vor einigen Monaten verunfallt und mit gestohlenen Autoteilen wieder repariert worden war. Das Auto wurde sichergestellt. Gegen die Insassen aus Litauen wird ermittelt.
In Ehrenfriedersdorf durchbrach gegen 09.20 Uhr ein Pkw eine der Kontrollstellen. Beamte der Bundespolizei konnten den Flüchtigen schnell stoppen. Der Grund für die Flucht des 24-Jährigen war schnell klar: Er hatte keinen Führerschein. Der Deutsche hat jetzt mehrere Anzeigen am Hals. Auch zwei mit Haftbefehl gesuchte Tschechen wurden geschnappt. Die Frau und der Mann hatten mehrere Cliptütchen mit Drogen bei sich. Gegen sie wird wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.
