- Beschuldigter Afghane mit seinem Verteidiger in einem anderen Prozess
- Beschuldigter Pole in einem anderen Prozess
Hauseinsturz in Görlitz - Tatverdacht gegen Polen und Afghanen erhärtet
Die beiden Tatverdächtigen zum Hauseinsturz in Görlitz bleiben weiter hinter Gittern. Gegen die Männer, die bislang aus anderen Gründen im Gefängnis sitzen, wurden nun neue Haftbefehle erlassen. Der Tatverdacht habe sich als dringend erhärtet, teilte heute die Staatsanwaltschaft mit. Der 27-jährige Pole und der 33-jährige Afghane sollen die Explosion am 18. Mai verursacht haben. Gegen sie wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Bei dem Hauseinsturz im Mai waren zwei Frauen und ein Mann ums Leben gekommen. Ein Gutachter hat inzwischen die Gasexplosion als Einsturzursache bestätigt.
Die Ermittlungen werden fortgesetzt. Daran beteiligt ist auch das Bundeskriminalamt. Spezialisten untersuchen mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops die Kupferrohre aus dem eingestürzten Haus an der James-von-Moltke-Straße. Außerdem wurde ein Gutachten zu den beiden Beschuldigten in Auftrag gegeben. Es soll ihre Schuldfähigkeit klären.


