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Heftigster Wintereinbruch seit Aufzeich­nungsbeginn - zahlreiche Unfälle

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Der Winter­ein­bruch am Wochen­ende hat die Autofahrer im Erzge­birge eiskalt erwischt. Am heftigsten betroffen: die Gegend um Annaberg-Buchholz und Oederan. Mehrere Personen wurden bei Unfällen zum Teil schwer verletzt. So zum Beispiel in Bockau, wo ein Pkw-Fahrer ins Schleu­dern kam und auf der Gegen­fahr­bahn mit einem anderen Auto zusam­men­stieß. In Johann­ge­or­gen­stadt rutschte ein Skoda­fahrer auf die Gleise der Erzge­birgs­bahn, er kam mit dem Schre­cken davon. Der Zugver­kehr war nicht beein­träch­tigt.

Rettungs­kräfte und Feuer­wehren befanden sich im Dauer­ein­satz, auch weil zahlreiche Bäume umgestürzt waren. Die Gesamt­sach­schäden gehen in die Hundert­tau­sende. Nicht nur wegen Glätte, auch wegen Schnee­wehen kam es stellen­weise zu Verkehrs­be­hin­de­rungen.

Seit Beginn der Wetter­auf­zeich­nungen hat Sachsen noch nie so viel Schnee im Oktober erlebt. Auf dem Fichtel­berg sei bis Sonntag die Rekord­höhe von 36 Zenti­me­tern Schnee gefallen, so der Deutsche Wetter­dienst. Damit übertraf die weiße Decke den bishe­rigen Oktober-Höchst­wert von 30 Zenti­meter am 30. Oktober 1974.