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Heilbäderverband kritisiert Ungleichbehandlung in der Coronaverordnung

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Sachsens Kur- und Heilbäder fordern, dass auch sie öffnen dürfen. Am besten sofort, unter strengen Regelungen sollte das möglich sein, heißt es vom Heilbäderverband.

Der Verband nennt die Vorgaben der neuen Corona-Verordnung unverhältnismäßig. Vor allem, weil für Fitnessstudios andere Regeln gelten. Kurbäder, Thermen und auch Saunen seien genauso relevant, wenn es um Gesundheitsförderung gehe. Verbandspräsident Karl-Ludwig Resch forderte deshalb eine Gleichstellung mit Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen.

Die Kurorte sind weiter finanziell gebeutelt. Trotz der coronabedingten Schließungen entstünden fortlaufende Kosten, und touristische Einnahmeverluste seien nicht im sächsischen Schutzschirm für Kommunen inbegriffen, beschreibt Resch das Problem.