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  • Braun­schweigs Onel Hernandez (l) im Zweikampf mit Aues Calogero Rizzuto.
    Braun­schweigs Onel Hernandez (l) im Zweikampf mit Aues Calogero Rizzuto.

Heimniederlage für Erzgebirge Aue

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Die Heimserie des FC Erzge­birge Aue in der 2. Fußball-Bundes­liga ist gerissen. Gegen Spitzen­reiter Eintracht Braun­schweig kassierten die Sachsen am Freitag­abend eine erneut unglück­liche Nieder­lage. Trotz bester Torchancen verlor der Aufsteiger gegen die „Löwen“ vor 8050 Zuschauern mit 0:2 (0:1). Die beiden Tore des Abends erzielte Dominick Kumbela (10./89.). Für Aue war es die dritte Saison­nie­der­lage, während die Nieder­sachsen als einziges Liga-Team weiter ungeschlagen sind.Es war die erste Heimpleite der Sachsen seit über 16 Monaten. Aue hatte in einer unter­halt­samen Partie deutlich mehr Chancen, war die bessere Mannschaft. Aller­dings zeigte der FCE auch die altbe­kannte Abschluss­schwäche. Außen­ver­tei­diger Calogero Rizzuto (8.) hatte die erste echte Torchance der Partie. Aus etwa 30 Metern prüfte der Deutsch-Italiener Eintracht-Torwart Jasmin Fejzic, der den Ball erst im Nachfassen sichern konnte. Wenig später geriet eine Kopfball-Rückgabe von Julian Riedel auf Torwart Martin Männel zu kurz, Kumbela sprin­tete dazwi­schen und spitzelte den Ball ins Tor.Der frühe Rückstand schockte die Auer aber kaum, sie spielten weiter munter nach vorne. Nach einer Viertel­stunde stand Pascal Köpke nacheiner Ecke im Straf­raum der Gäste vollkommen frei, brachte den Ball aber nicht aufs Tor. Bitter aus Auer Sicht war zudem die frühe verlet­zungs­be­dingte Auswechs­lung von Rizzuto (24.). Für ihn kam Fabio Kaufmann ins Spiel. Einen sehr stark getre­tenen Freistoß von Kvesic (30.) konnte Fejzic erneut nur prallen lassen, Köpke köpfte aus kürzester Distanz aber über das Tor.Auch nach dem Seiten­wechsel war Aue die tonan­ge­bende Mannschaft. Kvesic (50.) schoss einen Freistoß knapp über, Cebio Soukou (63.) nach einer schönen Kombi­na­tion knapp neben das Tor. Den Hausherren fehlte trotz aller Überle­gen­heit die letzte Präzi­sion im Abschluss. Von Braun­schweig kam in der zweiten Hälfte in der Offen­sive fast gar nichts. Kurz vor Schluss spielte die Eintracht einen Konter muster­gültig zu Ende. Den Schuss von Kumbela klärte Riedel sensa­tio­nell auf der Linie. Doch kurz vor dem Abpfiff schlug Kumbela nochmal zu, als er sich nach einem weiten Abschlag von Fejzic gegen Steve Breit­kreutz durch­setzte und den Ball aus 20 Metern ins Tor lupfte. Am Ende standen deutlich mehr Torschüsse und fast 70 Prozent Ballbe­sitz für Aue in der Statistik, Zahlbäres kam aber nicht raus. (dpa)