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Helfer im Erzgebirgsstadion missachten Corona-Regeln

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Die Anwesenheit von etwa 30 Zuschauern beim Heimspiel von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue gestern gegen Fortuna Düsseldorf hat für Irritationen gesorgt, weil sich offenbar nicht an die Corona-Regeln gehalten wurde. Laut Geschäftsführer Michael Voigt hatten die Leute im Vorfeld der Partie im Erzgebirgsstadions mitgeholfen, den Platz vom Schnee zu befreien und standen während des Spiels auf Abruf bereit, um bei weiteren Schneefällen mitzuhelfen, den Platz umgehend zu beräumen.

Das Problem: Offenbar wurde der Mindestabstand nicht eingehalten, einige trugen auch keinen Mund-Nasen-Schutz, was gegen das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga verstößt. Die Helfer hatten das Spiel gestern auf der Gegengeraden verfolgt und sollen in der zweiten Hälfte mehrmals lautstark Sprechchöre angestimmt haben.  

Der Zwischenfall hat für den FC Erzgebirge Aue nun ein unangenehmes Nachspiel. Die Deutsche Fußball Liga und der DFB fordern von den Verantwortlichen eine Stellungnahme.