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Herz-Überwachungsstation am Helios Aue erneut zertifiziert

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Die Überwachungsstation für akute Herzerkrankungen („Chest Pain Unit“, CPU) am Helios Klinikum in Aue hat erneut ein wichtiges Zertifikat bekommen.

Auf der Station werden Notfallpatienten versorgt, die Symptome eines Herzinfarktes zeigen – und zwar 24 Stunden und 365 Tage im Jahr. Es ist die einzige solche Station im Erzgebirgskreis.

Das Zertifikat ist an strenge Richtlinien gebunden: zum Beispiel muss es mindestens vier Überwachungsplätze geben und ein Rund-um-die-Uhr besetztes Herzkatheter-Labor. Man sei stolz, dass die Station erneut zertifiziert wurde, hieß es aus der Klinik-Geschäftsführung. Dass das gerade auch in der aktuellen Situation gelungen ist, zeige eindrucksvoll, was Teamarbeit leisten kann.

In Zusammenarbeit mit der Rettungsleitstelle, den Rettungsdiensten und den Notärzten werden Patienten mit Verdacht auf eine akute Herzerkrankung oder eine Durchblutungsstörung am Herzen unverzüglich in die Überwachungsstation eingeliefert und von kardiologischen Fachärzten und speziell geschulten Pflegekräften nach festgelegten Behandlungsrichtlinien versorgt. Ausgerüstet ist die CPU mit modernen Monitoren und medizinischen Untersuchungsgeräten sowie mit zwei Herzkatheter-Laboren, die eine schnelle Diagnostik und Therapie bei Herzerkrankungen ermöglichen.

Die CPU am Auer Helios war 2017 erstmals durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie-Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) zertifiziert worden.