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  • Etwa 30.000 Besucher kommen jedes Jahr zum Highfield-Festival an den Störmthaler See bei Leipzig.

Highfield-Festival macht Schluss

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Das Highfield-Festival am Störmthaler See bei Leipzig gibt es in diesem Jahr zum vorerst letzten Mal. Das haben die Veranstalter heute mitgeteilt. Sie begründen diesen Schritt mit den massiv gestiegenen Produktionskosten. Mit der letzten Auflage vom 13. bis 16. August soll es einen würdigen Abschluss geben - unter dem Motto „One Last Dance“. Ein kleines Fünkchen Hoffnung bleibt aber: Man wolle versuchen, ein neues und wirtschaftlich tragfähiges Konzept für die Zukunft zu erarbeiten, heißt es. Das Highfield-Festival gibt es seit 1998, es findet in diesem Jahr zum 27. Mal statt.

Die Veranstalter bedanken sich außerdem „ausdrücklich bei der Gemeinde Großpösna“ für die tolle langjährige Zusammenarbeit. „Zufriedene Gäste sind zwar die wichtigste, leider aber nicht die einzige Währung – insbesondere in einer wirtschaftlichen Gesamtsituation, die es zunehmend schwieriger macht, schwarze Zahlen zu schreiben“, heißt es weiter. „Die Kosten für Personal, Material, Gagen oder Energie sind im Vergleich zu vor der Pandemie um rund 45 Prozent gestiegen und bedingen, dass die Live-Branche seit den coronabedingten Umwälzungen nach wie vor unter vielen Herausforderungen leidet.“

Dieter Semmelmann, Geschäftsführer der Semmel Concerts Entertainment GmbH: „Nach unserem Rückzug aus Hohenfelden haben FKP Scorpio und wir in Großpösna eine neue Heimat gefunden und wurden dort mit offenen Armen empfangen. Dafür sind wir sehr dankbar. Unser besonderer Dank gilt Gabriela Lantzsch sowie in den vergangenen Jahren Daniel Strobel und seinem gesamten Team für die stets vertrauensvolle, partnerschaftliche und hervorragende Zusammenarbeit.“

Gemeindam habe man am Störmthaler See viele unvergessliche Jahre erlebt und hunderttausenden Festivalfans besondere Momente ermöglicht. „Umso schwerer fällt uns die Entscheidung, dieses Kapitel nun zu schließen. Gleichzeitig blicken wir nach vorn und hoffen, in den kommenden Monaten ein neues Konzept entwickeln zu können, das wirtschaftlich tragfähig ist und die Zukunft des Festivals sichert.“