Hundezüchter schwänzt Gerichtstermin - 1.000 Euro Bußgeld
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Gut zehn Jahre beschäftigt ein Hundezüchter aus Hartmannsdorf bei Kirchberg Behörden und Tierschützer. Seit 2010 darf der 53-Jährige keine Kleintiere mehr halten, geschweige denn züchten. Damals waren knapp 40 verwahrloste Hunde von seinem Grundstück beschlagnahmt worden. "Die Hunde lebten im eigenen Kot und Urin", erinnert sich Claudia Ruf vom Tierheim Vielau. Ohren und Augen waren entzündet. Die Tiere waren unterernährt und vom Krebs zerfressen. An das Zuchtverbot hat sich der Mann aber nicht gehalten: 2016 musste die Behörde wieder eingreifen, ein Bußgeld von 1.000 Euro wurde verhängt. Der Arbeitslose legte Einspruch ein, schwänzte aber seinen Gerichtstermin am Dienstagmittag. Jetzt muss er endgültig zahlen.