IG BAU will Minijobber im Erzgebirge besser absichern
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Rund 17.500 Minijobber arbeiten derzeit im Erzgebirgskreis. Wegen fehlender Sozial- und Rentenbeiträge sind sie stark von Altersarmut bedroht, heißt es von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Die IG BAU schlägt deshalb eine Reform der geringfügigen Beschäftigung vor. Minijobs sollten schon ab dem ersten Euro in die Sozialversicherung einbezogen werden, heißt es in einer Mitteilung. Laut Arbeitsagentur arbeiten im Erzgebirgskreis allein in der Gebäudereinigung rund 570 Minijobber, also mehr als jeder dritte. Viele von ihnen hätten seit Jahren keine Chance auf eine reguläre Stelle.