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IHK fürchtet Brexit-Folgen für Sachsen

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Der Brexit könnte der sächsi­schen Wirtschaft arg zusetzen. Die Indus­trie- und Handels­kam­mern fürchten Export­ein­bußen. Großbri­tan­nien war bisher der dritt­wich­tigste Export­partner für sächsi­sche Unter­nehmen. Allein im ersten Quartal dieses Jahres wurden in Sachsen Waren im Wert von 564 Millionen Euro nach Großbri­tan­nien expor­tiert. Davon entfielen mehr als die Hälfte auf den Fahrzeugbau. Meist gehen fertige Autos über den Ärmel­kanal. Daran haben vor allem die Autobauer in Zwickau, Chemnitz, Dresden und Leipzig ihren Anteil. Schon kurzfristig wird der Brexit sicher Auswir­kungen auf den Pfund­kurs haben, sagte der Leipziger IHK Präsi­dent Kristian Kirpal. Das könnte die Exporte verteuern und zu Einbußen führen. Durch mehr Bürokratie könnte es zudem für kleinere Unter­nehmen schwerer werden auf der Insel Fuß zu fassen.