Im Freistaat bemühen sich immer mehr Stiftungen um Kultur, Soziales oder Tiere

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In Sachsen gibt es immer mehr Stiftungen, die sich z.B. für Menschen, Tiere, Kultur oder Natur einsetzen. Ihre Zahl hat sich letztes Jahr um 25 erhöht - auf jetzt fast 570. Das hat der "Bundesverband Deutscher Stiftungen" mitgeteilt.

Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen gemessen an der Zahl auf Platz zehn - noch vor Bremen, den anderen ostdeutschen Ländern und dem Saarland. Die meisten gibt es in Dresden - mit 27 Stiftungen pro 100.000 Einwohnern. Es folgt Leipzig mit 14 und Chemnitz kommt auf 11. Bei den niedrigen Zinsen momentan wird es für die Stiftungen immer schwieriger, ihr Geld gut anzulegen. Aber die meisten Stiftungen rechnen langfristig und haben sich darauf eingestellt.

Neu dazugekommen ist z.B. im Landkreis Bautzen die "Kulturstiftung Milkwitzer Park", die die Landschaftspflege des Parks in Radibor fördert. In Freiberg setzt sich jetzt die "Stiftung Sammlung Annelies" für Volkskunst ein. Zu den ältesten zählen die "Kurfürst Moritz fromme Stiftung zu Glashütte" aus dem Jahr 1543 und die "Stadtwaisenhausstiftung Dresden" seit 1685. Die "Bindler Stiftung" in Leipzig etwa kümmert sich um Tiere in Not. Die "Professor Dr. Clauß Dietz Stiftung" aus Zwickau fördert z.B. die Bildung von Kindern aus ärmeren Familien.