Interimstrainer Hensel will mit Aue in Regensburg Trendwende schaffen

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Die erneute Interimslösung Marc Hensel will beim Liga-Schlusslicht FC Erzgebirge Aue die Trendwende schaffen. „Wir haben versucht, sehr viel zu sprechen und auch neuen Input reinzubringen. Jetzt steht ein Gegner vor der Brust, der mit einer sehr breiten Brust agiert. Regensburg hat sich sehr gut vorbereitet, die Wucht behalten und an Spielstärke zugelegt“, sagte der bisherige Co-Trainer des sächsischen Fußball-Zweitligisten am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel an diesem Freitag (Anstoß 18:30 uhr) beim Tabellenzweiten SSV Jahn Regensburg.

Zum eigenen Team betonte Hensel: „Es wissen alle bei uns, auch die Spieler, um was es geht. Dass wir auch punkten müssen, es nicht um Schönspielerei geht, sondern den Fußball im Erzgebirge zweitklassig zu halten. Dafür sind alle Sinne geschärft.“ Der auch unter dem freigestellten Cheftrainer Aliaksei Shpileuski tätige Assistent Hensel war in der Vergangenheit schon mehrfach als Interims-Trainer eingesprungen. In Regensburg wird er von Marco Kämpfe, der zuletzt im Nachwuchsleistungszentrum tätig war, und Torwarttrainer Daniel Haas unterstützt.

„Ein Trainerwechsel tut immer weh, egal, wie was wo ausgegangen ist, sowas ist nicht schön, macht kein Spaß und will auch kein Spieler, Funktionär oder Fan. Nichtsdestotrotz geht's weiter, wir sind hier in Aue, um erfolgreich Fußball zu spielen. Nur darauf kommt es an“, sagte Mittelfeldspieler Clemens Fandrich.

Ausfallen wird in Regensburg Omar Sijaric, der sich im vergangenen Heimspiel gegen den SC Paderborn (1:4) einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte. Die in diesem Spiel ebenfalls verletzten Philipp Riese und Florian Ballas stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Bei Riese wurden ein Haarriss sowie eine Einblutung in der Muskulatur diagnostiziert. Ballas muss sich einer Knieoperation unterziehen. (dpa)

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Interimscoach Marc Hensel zum Regensburg-Spiel

Kapitän Martin Männel mit einer Kampfansage