Kaffeekurt zieht noch bis November durch
Wer schon mal im Schwarzwassertal wandern war mit der Familie, der kennt ihn bestimmt, den Kaffee-Kurt. Mitten im Wald, am Grünen Graben verkauft er an Wanderer Kaffee und Kuchen. Und das schon in der elften Saison.
Weit mehr als 1.000 Wanderfreunde und Radfahrer hat er hier schon seit Saisonstart im Mai verköstigt. „Ich ziehe noch bis zum 3. November durch und das bei Wind und Wetter“, heißt das erzgebirgische Original, der mit bürgerlichem Namen Steffen Konkol heißt. Samstags und sonntags sowie an Feiertagen ist er für seine Gäste zwischen 11 und 17 Uhr vor Ort.
Besonders erfreulich ist für ihn, dass immer mehr junge Leute den Weg zu ihm finden. Sie kommen mittlerweile sogar aus der benachbarten Tschechischen Republik. Seit 2018 mahlt er an seinem Stand auch zwei Schwarzwassertalmischungen, die extra für ihn angefertigt werden. Sie kommen aus der Genusswelt Richter in Zwickau. „Ich werde oft genau darauf angesprochen. Einige reisen aus Zwickau an, weil sie den Kaffee dort kaufen und hier mitten im Wald genießen wollen“, so der Kühnhaider. Außerdem serviert er jedes Mal drei verschiedene selbst gebackene Kuchensorten und die legendären Rucksackkekse.
Nach dem 3. November geht er in eine kreative Pause. Auf die Teilnahme an Weihnachtsmärkten wird er dieses Jahr verzichten. „Ich brauche dafür zu viel Kraft. Die möchte ich lieber für meinen Stand im Wald nutzen“, erklärte Steffen Konkol. So schwirren in seinem Kopf noch viele Keksrezepte umher, die er für die neue Saison umsetzen will. Außerdem plant er Veränderungen an seinem Stand. In der Saison 2020 möchte einen Selbstbedienungsbereich in Betrieb nehmen. Die Planungen dafür hat er bereits begonnen.