Herzenssache
Genia Klotzsche 50,00€
Jana Chahine 50,00€
Armin Backasch 25,00€
Doreen Tuerke 50,00€
Familie Mildner 50,00€
Antje und Ralf Richter 100,00€
Dietmar Sütterlin 40,00€
Katrin Walther 50,00€
Torsten und Cornelia Köppen 200,00€
Alexander Bellin 20,00 €
Silvio Weiß 25,00€
Gabi und Mario Lange 50,00€
Ramona Lauckner 25,00€
Heidi Junghanns 5,00€
Ulf Lange 10,00€
Wolfgang Smolarek 110,00€
Matthias Schlegel 50,00€
Wilfried Krieger 10,00€
Nicole Pichotta 50,00€
Jörg Erich Voigt 50,00€
Kathrin Fritzsche 50,00€
André Hennig 100,00€
Katja Richter 20,00€
Diana Hannich 50,00€
Annett Haehnel 25,00€
Familie Mehner 50,00€
Petra Müller 20,00€
Carola Ertel 50,00€
Andrea Beger 60,00€
Manfred und Heidemarie Daniel 50,00€
Anja Würschig 50,00€
Tino Piontek 500,00€
Christian Schramm 5,00€
Kerstin & Matthias Brückner 100,00€
Marc Decker 20,00€
Evelyn Matthes 10,00€
Susann Rösner 20,00€
Kerstin Schröder 50,00€
Katrin Lich 150,00€
Anne Klante 200,00€
Michail Schlejmovitsch 10,00€
Galina Kovetskaja 10,00€
Britt Nowak 10,00€
Kerstin Schöneich 20,00€
Ruben Gläser 50,00€
Jürgen + Gritt Satke 20,00€
Paul Handschag 25,00€
Harald Marks 100,00€
Christine Hesse 50,00€
Karla Schäfer-Lassus 250,00€
Thomas Povenz 100,00€
Yvonne Nolte 300,00€
Barbara Handke 50,00€
Karin Dubnitzky 20,00€
Daniela Robel 50,00€
Madlen Vollbrecht 50,00€
Familie Aubel 50,00€
Anett Koch 50,00€
Tami Petzold 40,00€
Silke Wahl 10,00€
Katrin Horvath 15,00€
Mandy König 50,00€
Katja Sommer 30,00€
Annett Prien 10,00€
Enrico Löwe 100,00€
Betty Lutze 20,00€
Nicole Junge 50,00€
Alexandra Schneider 25,00€
Grit Herzog 50,00€
Holm Voigt 200,00€
Sonja Ullrich 50,00€
Petra Jeschor 50,00€
Wolfgang Schlegel 20,00€
Tatjana Brandt 50,00€
Marcel Bachmann 50,00€
Hartmut Duczek 20,00€
Betina Bock 20,00€
Silvia Weise-Mall 50,00€
Claudia Mahler 25,00€
Elisa Günther 25,00€
Mandy Frömmel 30,00€
Dirk Schneider 150,00€
Kathleen Steger 50,00€
Lutz Weiße 100,00€
Stephanie Rieger 25,00€
Sigrid Petzsch 50,00€
Andreas Schneider 20,00€
Teresa Reuschel 10,00€
Juliane Baumann 200,00 €
Antje Schierz 25,00€
Anja Zeidler 50,00€
Anke Fritsche 20,00€
Angelika und Ingolf Speer 200,00 €
Klaus Wanke 100,00€
Christian & Alexandra Mertens 50,00€
Mario Lässig 10,00€
Carmen Lange 20,00€
Jacqueline Tröger 50,00€
Kristin Kirsten 100,00€
Friedemann Otto 100,00€
Xaver Weiße 118,87€
Fanni Schmidt - Biernoth 50,00€
Anette Mißbach 20,00€
Mandy Freitag 100,00€
Tina Brödner 50,00€
Kerstin & Michael Dawideit 50,00€
Katrin Trepte 25,00€
Thomas Retzsch 75,00€
Ralph Mittmann 50,00€
Sandra Volkmer 20,00€
Ilka Koppe 20,00€
Susanne Thomas 50,00€
Sindy Schlegel 20,00€
Mirko Kunert 10,00€
Maritta Lorenz 50,00€
Manuela Luther 100,00€
Corinna Hugai 20,00€
Tina und Klara Riedrich 100,00€
Ina Perleß 50,00€
Christian Apfelstedt 100,00€
Odette Haustein 20,00€
Christiane Uhlig 100,00€
Felix Kreißel 102,00€
Manja Vater 50,00€
Manuela Vötchen 50,00€
Ilka Kümpfel 55,00€
Werner Throne 20,00€
Maik Pohling 100,00€
Conny Quaas 120,00€
Jan Henzel 25,00€
Sebastian Wirth 50,00€
Claudia und Heiko Jentzsch 20,00€
Frank Abendroth 100,00€
Marko Schönherr 25,00€
Ines Hetzel 10,00€
Anja Breyer 20,00€
Jannik Kunze 75,00 €
Martin Urban 100,00€
Wolfgang Bachert 20,00€
Christfried Willer 50,00€
Corina Chemnitzer 10,00€
Maria Lange 50,00€
Marita Walther 20,00€
Anita Mühlbach 50,00€
Stefanie Röder 10,00€
Thomas Wolf 50,00€
Silvana Schmidt 50,00€
Marko Knorrn 10,00 €
Mike Schlaffke 50,00€
Sandra Pozsgai 25,00€
Olaf Rau 25,00€
Christian Kraft 10,00€
Patric Kirmse 15,00 €
Hannah Halser 20,00€
Kerstin Knöbel 20,00€
Monika Sonntag 100,00€
Nicole Galambos 20,00€
Margret & Detlef Salomon 100,00€
Heiko Grötzner 50,00€
Lydia Greim 25,00€
Martina Fröhlich 20,00€
Jörg Richter 100,00€
Stefan Reihl 50,00€
Familie Rothe 25,00€
Oliver Lange 50,00€
Sebastian Trepte 50,00€
Katrin Güttler 100,00€
Dorit Fischer 10,00€
Kerstin Krausse 100,00 €
Claudia Scheuffler 100,00€
Peter Müller 50,00€
Anita Riedel 100,00€
Angelika Uhlich 51,00€
Ronny Klimpel 50,00€
Rainer Kreher 50,00€
Sven Klippstein 40,00€
Lydia Herde 10,00€
Verena Bartzsch 5,00€
Jörg Seidel 50,00€
Jan Schneidewind 50,00€
Sonja Jäger 15,00€
Simone Voigt 80,00€
Sylvia Thom 30,00€
Bachmann André 100,00€
Marion Peters 50,00€
Simone Reschke 25,00€
Galina Kovetskaja 10,00€
Jan Benndorf 20,00€
Bettina Fischer 100,00€
Dorett Wagner 20,00€
Ulrike Böhning 20,00€
Wolfgang Aurich 100,00€
Sonja Ludwig 10,00€
Katja Mittag 50,00€
Holger Ullmann 50,00€
Lillian Möckel 20,00€
Roland Henning 20,00€
Philipp Erdmann 200,00€
Grit Preußler 300,00€
Kai Rüger 50,00€
Daniel Schellner 50,00€
Steve und Daniela Lachmann 25,00€
Christina Blicke 20,00€
Franka Steinkopf-Bartsch 80,00€
Bettina Bellmann 100,00€
Stephan Lüder 50,00€
Pia Schumann 50,00€
Thomas Herrchen 100,00€
Wolfgang Looke 150,00€
Agentur für DVAG - Timo Furkert 50,00€
Allianz Agentur Nadine Liewald 50,00€
Bettenhaus Hennl 500,00€
Boden Gastro Service GmbH - Annett Boden 100,00€
Carsten Molch 15,00€
Michael Richter 1.000,00€
Eisdiele Zur Buxbaude 100,00€
Fahrschule Andreas Bartzsch 250,00€
Gipscartoon - Benjamin Zein 250,00€
Jentzsch Personalservice 25,00€
Kindertagespflege "Krabbelkäfer" - Annett Queißer 100,00€
Kotalla Transporte 200,00€
Kerstin Wächtler 20,00€
Malermeister Karl-Uwe Claus 50,00€
mh-visualisierung Martin Hocke 500,00€
Nadebor 102,00€
Planungsbüro für technische Gebäudeausrüstung Thomas Roßberg 150,00€
Schornsteinfegerbetrieb - Sandy Rothe 100,00€
Strunk Immobilienbewertung 50,00€
sullus GmbH & Co. KG 5.000,00€
Tagesmutti - Jana Köhler 25,00€
Thomas Heine Haustechnik GmbH & Co.KG 150,00€
Tischlerei & Fensterbau Dirk Wolf 200,00€
Claudia und Harry Dießner 50,00€
Wolfgang Weißmann 55,00€
  • Weg versperrt

    Die Polizei sperrt den Weg von Gegnern der Corona-Politik im Zentrum. Gegen die Kundgebung regt sich breiter Protest. Foto: //dpa-Zentralbild/dpa

  • Demonstration

    Wasserwerfer stehen im Zentrum bereit. In der Stadt stehen sich Gegner der Corona-Politik und Teilnehmer von Gegendemonstrationen gegenüber. Foto: //dpa-Zentralbild/dpa

  • «Querdenken»-Demo

    Teilnehmer der Demonstration der Initiative «Querdenken» am 7. November auf dem Augustusplatz. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

«Katz-und-Maus-Spiel» nach Absage von Corona-Demo in Leipzig

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Leipzig (dpa) - Spontane Aufzüge, eingekesselte Demonstranten: In Leipzig hat die Polizei ein Großaufgebot eingesetzt, um Kritiker der Corona-Maßnahmen und Gegendemonstranten voneinander fernzuhalten.

Hunderte Menschen kamen zu einer Kundgebung von Gegnern der Corona-Politik zusammen, die dann aber kurzfristig abgesagt wurde. In der Innenstadt trafen daraufhin die gegensätzlichen Lager immer wieder aufeinander, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Lage war zeitweise unübersichtlich.

«Genehmigte Versammlungen liefen friedlich und ruhig ab. Dann aber entwickelte sich eine dynamische Situation an mehreren Stellen der Innenstadt», sagte Polizeisprecher Olaf Hoppe. Das sei eine schwierige Situation für die Polizei gewesen. Bis zum Abend sei die Situation jedoch beruhigt worden.

Laut Polizei gab es auch vereinzelte Angriffe auf Einsatzkräfte in Form von Steinwürfen. Eine endgültige Bilanz sei wohl erst am Sonntag möglich, so der Sprecher. Es sei jedoch zu Straftaten gekommen, vor allem im Bereich der Körperverletzung.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung sprach von einem «Katz-und-Maus-Spiel». Der SPD-Politikers sprach aber von einer ganz anderen Situation als bei der Leipziger «Querdenken»-Demonstration vor zwei Wochen, die aus dem Ruder gelaufen war, und einer gut abgestimmten Strategie zwischen Polizei und Versammlungsbehörde.

Die angemeldete Kundgebung von Kritikern der Corona-Politik wurde am Nachmittag überraschend abgesagt, obwohl schon Hunderte Menschen vor Ort waren. Der Versammlungsleiter der Kundgebung zog seine Anmeldung zurück, nachdem die Versammlungsbehörde nach Polizeiangaben sein «unvollständiges Attest zur Maskenbefreiung» nicht akzeptiert hatte. Die Polizei hatte zuvor bereits den Zugang abgeriegelt, weil der Platz mit 500 Personen seine Maximalkapazität erreicht habe.

Parallel gab es größere Gegenproteste. Das Aktionsnetzwerk «Leipzig nimmt Platz», das an drei zentralen Orten der Stadt Kundgebungen angemeldet hatte, sprach von bis zu 4000 Teilnehmern über den Tag. Nach der Absage der Corona-Demonstration verteilten sich verschiedene Gruppen in der Innenstadt.

Die Polizei war mit Beamten aus mehreren Bundesländern im Einsatz, sie hatte Wasserwerfer und Räumpanzer in Stellung gebracht. Am Nachmittag kreiste auch ein Polizeihubschrauber über der Stadt. Zudem setzten die Beamten Sperrgitter ein.

Am frühen Abend kam es zu nicht genehmigten Spontanversammlungen. Im Bereich des Marktes und der Großen Fleischergasse sowie der Windmühlenstraße beteiligten sich nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Hundert Gegner der Corona-Politik. In den angrenzenden Straßen versammelten sich laut Polizei Gegendemonstranten. «Unsere Kollegen trennen diese & unterbinden so ein Aufeinandertreffen», teilte die Polizei per Twitter mit. Dabei setzte die Polizei nach Beobachtung eines dpa-Fotografen auch Pfefferspray ein.

Später ließ die Polizei schließlich die eingekesselten Teilnehmer in kleinen Gruppen zum Bahnhof abziehen - Masken wurden dabei nur sporadisch getragen. Angesichts der Gegendemonstranten in den angrenzenden Straßen habe die Polizei schließlich einen Weg bereitet, sagte der Polizeisprecher. Linke-Abgeordnete kritisierten bei Twitter, dass dabei nicht deren Identität festgestellt worden sei. Der Polizeisprecher sagte, es habe Identitätsfeststellungen gegeben.

Nach Beobachtung einer dpa-Reporterin vor Ort zog am Nachmittag unter anderem eine spontane Antifa-Demonstration mit etwa 200 Teilnehmern durch die Innenstadt. Eine andere Versammlung des linken Lagers nahe der Thomaskirche wurde wenig später von der Polizei eingekesselt.

Polizeisprecher Hoppe sprach von einer zeitweise «sehr unübersichtlichen» Situation in der Stadt. «Aus der autonomen Szene wurde versucht, in die körperliche Auseinandersetzung mit dem Gegner zu gehen», sagte er. Die Gegenseite habe unbedingt versucht, einen Aufzug durchzusetzen. An verschiedensten Orten habe es Menschenansammlungen gegeben. «Es wurde jedoch keine Versammlung genehmigt», betonte der Sprecher.

Zu der dann abgesagten Kundgebung der Corona-Maßnahmen-Gegner gab es nach Angaben von Oberbürgermeister Jung auch «Anreisebewegungen» aus Thüringen. Am Hauptbahnhof hatten sich dem Politiker zufolge mehrere Rechtsextremisten versammelt, darunter Hooligans und Anhänger von Kameradschaften. Die Hälfte sei wieder abgereist. Der sächsische Verfassungsschutz hatte bereits im Vorfeld berichtet, dass sowohl im rechts- als auch linksextremistischen Lager mobilisiert werde.

Zwei Wochen zuvor hatte eine «Querdenken»-Demonstration in Leipzig für Ärger und heftige politische Debatten gesorgt. Mindestens 20.000 Menschen aus der gesamten Bundesrepublik waren nach Leipzig gekommen, um gegen die Corona-Einschränkungen zu protestieren. Kaum jemand hielt sich an die Maskenpflicht. Die Stadt löste die Kundgebung auf. Danach erzwangen die Menschen einen Gang über den Leipziger Ring. Die Polizei hatte erst versucht, sie zu stoppen, ließ sie aber schließlich ziehen. Die schließlich abgesagte Kundgebung an diesem Samstag war nicht von «Querdenken» angemeldet worden.

In mehreren anderen deutschen Städten gingen am Samstag Gegner der Corona-Maßnahmen auf die Straße. Jeweils mehrere Hundert waren es in Hannover, Bochum, Göppingen und Pforzheim. An einer «Querdenken»-Kundgebung in der niedersächsischen Landeshauptstadt beteiligten sich mehr als 900 Menschen, mehr als 300 nahmen an Gegenkundgebungen teil. Im Bereich der «Querdenker»-Demo wurde Pyrotechnik gezündet, mutmaßlich von Gegnern, Polizisten hielten die Lage aber unter Kontrolle. In Berlin wollen an diesem Sonntag wieder mehrere Tausend Gegner der Corona-Politik von Bund und Ländern auf die Straße gehen.

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