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KI soll Finanzverwaltung im Freistaat schneller machen

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Die sächsische Finanzverwaltung setzt auf KI – Künstliche Intelligenz. Dafür hat sie dieses Woche mit der Hochschule Mittweida eine Vereinbarung zur Forschungskooperation geschlossen. Sie ist auf zunächst zwei Jahre angelegt. Das hat das Landesamt für Steuern und Finanzen mitgeteilt.

Die Wissenschaftler sollen Software entwickeln, um die sächsische Finanzverwaltung effizienter zu machen. Auch der Steuerzahler im Freistaat soll profitieren. Z.B. könnten ihm im Netz künftig Chatbots und Sprachassistenten virtuell beraten. So könnten komplizierte Formulare anwenderfreundlich erklärt werden.

Die Verwaltung könnte mit Künstlicher Intelligenz ihre Abläufe automatisieren und so Zeit und Personal sparen. Gerade die großen Mengen an Zahlen und Daten beim Fiskus könnten mit KI ausgewertet werden und so Entscheidungsprozesse beschleunigen. Und schließlich hoffen Wissenschaft und Verwaltung mit den neuen Technologien Gewinne bei virtuellen Währungen wie Bitcoin gleichmäßig zu besteuern.