Kleinprojektefonds für 2022 ausgeschöpft
Die Kulturstiftung des Freistaates fördert dieses Jahr insgesamt 370 kleine Projekte auf dem Land. Das Geld kommt Projekten in 165 Gemeinden zugute.
Unterstützt werden Theateraufführungen, Konzerte und Lesungen, Ausstellungen, Workshops und kleine Festivals.
Geld gab es zum Beispiel für die Stollberger Filmnächte, oder auch für einen Themenabend, der jetzt am Samstag (22. Oktober) in der Galerie Oben in Thermalbad Wiesenbad die Ausstellung „Jäger und Gejagte“ eröffnen wird. Die Schau soll den Wissens- und Traditionsschatz des Erzgebirges durch Bildende Kunst erfahrbar machen.
Ein weiteres gefördertes Kleinprojekt ist eine weihnachtliche Konzertreihe der Bläserphilharmonie Thum. An zwei Adventswochenenden sind vier Konzerte in Thum, Annaberg-Buchholz und Ehrenfriedersdorf geplant. Aufgeführt wird eine Originalkomposition des spanischen Dirigenten José Alberto Pina, der am vierten Adventswochenende selbst dirigieren wird.
Für 2022 können keine Anträge mehr gestellt werden, mit gut 1,3 Millionen Euro seien die Mittel ausgeschöpft, hieß es jetzt von der Stiftung.
Kulturministerin Barbara Klepsch nannte den Kleinprojektefonds eine „echte Erfolgsgeschichte“. Das Förderprogramm unterstützt kleinere Kunst- und Kulturprojekte in den ländlichen Regionen mit Beträgen zwischen 500 und 5.000 Euro. 2022 konnten zur Bewältigung der Pandemie-Folgen in Einzelfällen auch bis zu 10.000 Euro beantragt werden.
Anträge für Kleinprojekte in 2023 können voraussichtlich Anfang nächsten Jahres gestellt werden.
Mehr Informationen zum Kleinprojektefonds hier.