Krankenhäuser im Erzgebirge wollen beim Impfen helfen
Die Krankenhäuser im Erzgebirge bieten erneut ihre Unterstützung beim Impfen an. Als Pilotprojekt wurde am Medizinischen Versorgungszentrum am Helios Klinikum Aue geimpft. Zum 1. Juni endete das Projekt leider, sagte der stellvertretende ärztliche Direktor des Krankenhauses, Thomas Ketteler.
Das Helios Klinikum und alle anderen Krankenhäuser im Erzgebirge stünden in Verhandlung mit dem DRK, so Ketteler. Ziel ist es, mit Außenstellen an den Krankenhäusern die Kapazität des Impfzentrums in Annaberg-Buchholz zu erhöhen. Auch Gesundheitsministerin Köpping habe man die Bereitschaft signalisiert.
Beim Pilotprojekt am MVZ in Aue erhielten fast 2.000 Menschen ihre Erst- und Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Biontech. Außerdem wurde 144 mal Astrazeneca verabreicht. Die Arbeit der Klinikmitarbeiter wurde durch Impfhelfer aus Aue-Bad Schlema und Schneeberg unterstützt. Die haben außerhalb ihrer Arbeitszeit in der Freizeit geholfen. Der stellvertretende ärztliche Direktor dankte allen für ihren Einsatz.