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Kretschmer: Migration verstärkt Antisemitismus

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat ein entschlossenes Vorgehen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland gefordert. Durch die ungesteuerte Zuwanderung habe dieser eine völlig neue Dimension bekommen, sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch in Wien.

Dort hatte sich Kretschmer zu Gesprächen mit der österreichischen Europaministerin Karoline Edtstadler getroffen. Hauptthema war die Migrationspolitik in Europa und die sich damit verschärfenden Probleme im gemeinschaftlichen Zusammenleben.

Edtstadler sprach von einem „importierten Antisemitismus“, dem man entgegentreten müsse. Dazu brauche es bei der Migration eine gemeinsame Strategie in der EU.

„Es gibt andere Kulturkreise, die nicht bereit sind, unsere Werte zu akzeptieren“, ergänzte der sächsische Ministerpräsident. Er forderte eine klare Ansprache und einheitliche Regeln, um diese Menschen in ihre Herkunftsländer zurückschicken zu können. „Wir dulden keinen Antisemitismus“, betonte Kretschmer. Eine Integration sei so nicht möglich. 

Die Migration sei die Schicksalsfrage der Europäischen Union, so Karoline Edtstadler.