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Kunstforscher lassen sich in Freiberg über die Schulter schauen

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In Freiberg wird derzeit ganz öffentlich kunsthistorisch geforscht. Und zwar im Stadt- und Bergbaumuseum. Dort untersuchen zwei Wissenschaftler akribisch die Sammlung spätgotischer Sakralkunst - und sie lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Die ersten Objekte von insgesamt 200 waren im Freiberger Dom untersucht worden. Jetzt ist das Projektteam noch bis Ende Februar im Freiberger Museum tätig. Dafür wurde in der Dauerausstellung zur Sakralkunst extra ein Arbeitsplatz eingerichtet. Zu den Museums-Öffnungszeiten können Besucher dem Projektteam zusehen und Fragen stellen.

Freiberg ist nur der Auftakt der Forschungen - perspektivisch sollen sakrale Skulpturen in ganz Sachsen untersucht werden. Und es soll eine interaktive Karte entstehen, die die Fülle der spätgotischen Kunst hier in der Region zeigt.

Die Dauerausstellung im Stadt- und Bergbaumuseum kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.