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Kunstmäzenin Erika Pohl-Ströher ist tot

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Eine der größten Förde­rinnen der Erzge­birgs­kunst ist tot. Wella-Erbin Erika Pohl-Ströher starb bereits am vierten Advent im Alter von 97 Jahren. Ohne Erika Pohl-Ströher hätte es die bekann­testen Ausstel­lungen im Erzge­birge nicht gegeben. Für ihre Sammlung von 1.500 Ausstel­lungs­stü­cken erzge­bir­gi­scher Volks­kunst entstand in Annaberg die Manufaktur der Träume. Auch die „Terra minera­lia“ im Schloss Freuden­stein in Freiberg verdankt Erika Pohl-Ströher einen Großteil der Exponate. Die Kunst­lieb­ha­berin wuchs im vogtlän­di­schen Rothen­kir­chen auf. Ihr Großvater gründete einen Kosme­tik­kon­zern, der später in "Wella" umbenannt wurde.