Landesgartenschau fördert Stadtentwicklung
Die Landesgartenschau in Frankenberg hat auch die Wirtschaft der Region angekurbelt. Bürgermeister Thomas Firmenich zieht schon jetzt eine positive Bilanz - auch in puncto Stadtentwicklung und Tourismus. Auch der Handel und die Gastronomie profitieren von den vielen Besuchern. Daneben sieht Firmenich auch positive Effekte bei den Gartenbaubetrieben, die mit der Pflege der Beete beauftragt sind. Hier seien viele neue Jobs entstanden. Aus städtebaulicher Sicht bleiben nachhaltig viele Spielplätze, Radwege, Grünanlagen und die neue Brücke über die B196. Die Landesgartenschau in Frankenberg läuft noch bis Anfang Oktober.
„Von dem großen Auftragsvolumen der Landesgartenschau profitieren nicht nur Frankenberger Unternehmen“ erklärt Bürgermeister Firmenich. „Auch zahlreiche Unternehmen aus der Region und aus ganz Sachsen wurden mit Aufträgen für die Vorbereitung dieses Großprojektes bedacht.“ Insgesamt 76 % der Auftragsvergaben gingen demnach an sächsische Unternehmen, weitere 14 % ins Nachbar-Bundesland Thüringen.
Insgesamt wurden ca. 11 Hektar Fläche für die Landesgartenschau neugestaltet. In diesem Zusammenhang sind, aus zwei ehemals brachliegenden Flächen, zwei neue attraktive Grünräume, inmitten der Innenstadt, entstanden: die Paradiesgärten Mühlbachtal (4,7 Hektar) und der Naturerlebnisraum Zschopauaue (6,1 Hektar).
In diesen neuen Natur-Erlebnisräumen befinden sich zahlreiche moderne und ökologisch durchdachte Daueranlagen, die als Park, Sport- und Freizeitbereich oder später sogar als Erlebnismuseum für Stadt- und Industriegeschichte unter dem Namen „ZeitWerkStadt“ ( derzeitige Blumenhalle) das Leben in der Stadt - auch über die Gartenschau hinaus - nachhaltig positiv beeinflussen werden.