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Landesgartenschau von oben: Das hat sich schon getan

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Nach drei Monaten Bauzeit verwandeln sich schon einige Teile im Kurpark in Bad Schlema in die künftige Landesgartenschau. Dafür ist ein Großteil des Parks für Besucher gesperrt. Erste Blühflächen und Wege wurden angelegt. 

Verschiebung war wichtig

Mit der Verschiebung auf 2027 sind die Arbeiten nun auch gut im Plan. Die Eröffnung im kommenden Jahr sei nicht zu schaffen gewesen, sagte uns der Projektverantwortliche der Stadt Jens Müller. Jetzt haben auch die Pflanzen, die in den kommenden Wochen in die Erde kommen, eine Vegetationszeit mehr, um zu wachsen. Schließlich wolle man den Besuchern eine Blütenpracht zeigen, die sie so noch nicht gesehen haben, so Müller weiter.

Vom Bahnhof zur Blumenhalle

Der Bahnhof in Niederschlema soll zur Blumenhalle werden. Dafür wird das Gebäude aktuell für 2,3 Millionen Euro saniert. Die Außenhülle mit Dach, Fassaden und Fenstern muss grundlegend erneuert werden. Im Innenbereich wird ein Teil während der Landesgartenschau wechselnde Blumenausstellungen zeigen. Später soll das Gebäude von Vereinen und für Veranstaltungen genutzt werden.

Gießereigelände wird zum Abenteuerspielplatz

Auf der Fläche der ehemaligen Gießerei entsteht ein Abenteuerspielplatz. Er soll sie Themen Bergbau und Gießerei für Kinder erlebbar machen. Direkt mit Bahnanschluss und am Mulderadweg gelegen wird er auch über die Landesgartenschau hinaus zu einem Ausflugsziel für Familien werden.