Landkreis Mittelsachsen meldet Masernfall
Im Landkreis Mittelsachsen gibt es einen Fall von Masern. Wie das Landratsamt am Montagnachmittag mitteilte, sei eine ungeimpfte erwachsene Person aus dem Altkreis Freiberg erkrankt. Sie werde in einer Klinik behandelt. Jetzt würden alle Kontaktpersonen ermittelt, deren Impfstatus geprüft und Untersuchungen angeordnet, hieß es. Die letzten Masernerkrankungen in Mittelsachsen liegen zwei Jahre zurück. Die erkrankte Person war von einer Reise aus dem Nahen Osten zurückgekehrt. Das Gesundheitsamt Mittelsachsen schreibt: "Die Masernerkrankung gehört zu den ansteckendsten Erkrankungen, die nur beim Menschen vorkommt und durch Tröpfchen beim Husten, Niesen und Sprechen oder durch direkten Kontakt mit Erkrankten übertragen wird. Krankheitszeichen können hohes Fieber, Schnupfen, Husten und Bindehautentzündung sein. Nach drei bis vier Tagen zeigt sich ein grobfleckiger Hautausschlag, der typischerweise hinter den Ohren beginnt und sich innerhalb von 24 Stunden über den Körper ausbreitet. An der Wangenschleimhaut können weißliche, ein bis zwei Millimeter große, sogenannte Koplik- Flecken sichtbar werden. Als Komplikationen können Lungenentzündung, Mittelohrentzündung oder die in ca. 30 % tödlich verlaufende oder zu bleibender Behinderung führende Hirnentzündung (Enzephalitis) auftreten."