- In der Silvesternacht gab es in Leipzig wieder viele Angriffe mit Pyrotechnik auf Rettungskräfte.
Leipziger Feuerwehrmann von Rakete am Kopf getroffen - OB Jung fordert Verbot
Bei den Ausschreitungen zu Silvester in Leipzig ist ein Feuerwehrmann verletzt worden. Er wurde auf der Bornaischen Straße bei Angriffen auf die Rettungskräfte von einer Rakete getroffen. Wie die Polizei mitteilte, habe er nach ersten Informationen ein Knalltrauma erlitten.
Leipzigs Polizeipräsident René Demmler erklärte dazu am Neujahrstag: „Trotz des überwiegend friedlichen Verlaufs waren Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr stark gefordert. Der Einsatz der vielen Kräfte in der Silvesternacht war notwendig und angemessen. Die Angriffe auf Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind inakzeptabel und klar zu verurteilen.“
OB Jung fordert Böller-Beschränkungen
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung hat die erneuten Ausschreitungen zu Silvester in Leipzig scharf verurteilt. Vor allem die Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei seien durch nichts zu rechtfertigen, so der Rathauschef. Sie würden „nach einer deutlichen und unmissverständlichen Antwort des Rechtsstaates“ verlangen.
Und weiter: „Auch der Gesetzgeber muss sich fragen lassen, ob er einer ungezügelten Böllerei, bei der sich jedes Jahr Menschen schwer verletzen, weiter tatenlos zuschauen möchte.“ Er wünsche dem verletzten Kameraden der Feuerwehr „eine rasche Genesung“ und bedanke sich „bei allen Rettungskräften, die nicht nur in der Silvesternacht für unsere Sicherheit im Dienst sind.“
