Lichterkette am Legida-Jahrestag geplant
Zum Jahrestag der Legida-Demonstrationen am kommenden Montag rufen verschiedene Politiker, Verbände und die Kirche in Leipzig dazu auf, mit einer Lichterkette für Menschlichkeit und Toleranz zu werben. Die Kette soll rund um den Innenstadtring geschlossen werden. Dazu sind mindestens 3500 Menschen nötig. Unterstützt wird der Aufruf zur Lichterkette "Leipzig bleibt helle" unter anderem von Oberbürgermeister Burkhard Jung. Die Lichterkette soll laut Jung ein betont friedliches Zeichen sein. Für den 11. Januar meldete Legida eine Demonstration mit 1000 bis 2000 Teilnehmern an. Dort will auch Pegida-Chef Lutz Bachmann sprechen. Der Protestzug soll am Naturkundemuseum starten. Auch die rechte "Offensive für Deutschland" hat eine Kundgebung angemeldet. Legida hatte zuletzt immer nur wenige hundert Sympathisanten auf die Straße gebracht.