Lob und Kritik für Sachsens Lockdown
Der Präsident der Handwerkskammer Dresden Jörg Dittrich bezeichnete die geplanten Corona-Verschärfungen in Sachsen, als schweren Schlag für die Unternehmen. Vor allem in der Vorweihnachtszeit drohen mit der Schließung vieler Läden – etwa den Kunsthandwerkern - Umsätze in Millionenhöhe. Er forderte finanzielle Entschädigung.
Der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst sieht in dem Lockdown eine fehlende Vorbereitung auf die zweite Welle. Die AfD attestiert der Landesregierung eine ganze Serie von Fehlern. Zu den geplanten Schul- und Kitaschließungen haben sich außerdem Lehrerverband und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft geäußert. Sie halten den Schritt in der jetzigen Situation für richtig.
Ab Montag soll das öffentliche Leben in Sachsen komplett runter gefahren werden – nur noch Lebensmittelgeschäfte und Läden für den Grundbedarf dürfen öffnen.