Löhne in Sachsen liegen weit hinten
Beim Lohnniveau liegt Sachsen im Vergleich mit den anderen Bundesländern auf dem drittletzten Platz - noch hinter Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Sächsische Arbeitsagentur in Chemnitz hat das nachgerechnet, berichtet am Donnerstag die "Leipziger Volkszeitung". Das Einkommen in Sachsen hat im letzten Jahr im Schnitt bei 2.480 Euro gelegen. Das sind 90 Euro mehr als im Jahr davor. Wenn die Angleichung der Löhne weiter geht wie bisher, dauert es noch 25 Jahre, bis Sachsen auf Bundesniveau ist. Die Ursache für die Lohnunterschied sieht Klaus-Peter Hansen, Chef der Landesarbeitsagentur, laut "LVZ" in den unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen und Betriebsgrößen. Größere Betriebe seien oft tarifgebunden und würden deshalb bessere Löhne zahlen. Im Osten fehlten Konzernsitze, 80 Prozent aller Firmen seien Kleinbetriebe. Auch mangele es an Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.