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Mädchen im Jemen frei: Sorge um Bruder und Eltern

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Wechselbad der Gefühle bei den Angehö­rigen der im Jemen verschleppten Familie aus Weißen­berg in der Lausitz. Fast ein Jahr nach ihrer Entfüh­rung sind die beiden Mädchen wieder frei. Die Sorge gilt nun den Eltern und dem zweijäh­rigen Sohn Simon. Der Onkel der Kinder, Reinhard Pötschke, sagte uns, man müsse wahrschein­lich davon ausgehen, dass der 2-Jährige nicht mehr am Leben ist.Bundes­au­ßen­mi­nister Guido Wester­welle sagte in einer ersten Stellung­nahme: "Wir sind erleich­tert, dass es den saudi­ara­bi­schen Sicher­heits­kräften gelungen ist, zwei unserer fünf im Jemen verschleppten Lands­leute zu befreien." Den kleinen Mädchen gehe es "den schwie­rigen Umständen entspre­chend gut". Die Kinder befinden sich derzeit in einem Kranken­haus in Saudi-Arabien. Sie sollen bereits morgen nach Deutsch­land zurück­kehren. Die 5-köpfige sächsi­sche Familie war Mitte Juni im Jemen entführt worden.