Manufaktur produziert Schwibbögen aus tausenden Einzelteilen
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Der Dresdner Striezelmarkt im Miniaturformat - der Seiffener Familienbetrieb Klaus Kolbe fertigt seit mehr als 20 Jahren mechanische Schwibbögen, die eher an ein Schaubergwerk als einen Lichterbogen erinnern. Tausende Einzelteile - viele kaum zwei, drei Millimeter groß - zieren unter anderem einen Bogen mit dem Motiv der Frauenkirche Dresden. Die limitierten Sammlerstücke entstehen in filigraner Handarbeit, aber auch mithilfe moderner Lasertechnik. Wie uns Jenny Matthes von der Manufaktur sagte, braucht das gesamte Team für 50 Bögen rund einen Monat. Die 32-Jährige ist die Enkelin des verstorbenen Firmengründers. Sie hat den Betrieb mit 20 Mitarbeitern Anfang dieses Jahres übernommen.