Marienberger startet Eisverkauf unter Corona-Auflagen
Auch Eisläden im Erzgebirge mussten schließen, einige setzen aber jetzt auf den Straßenverkauf. Unter strengen Hygienevorschriften natürlich.
Sie wie Holger Knorr zum Beispiel, er hat das Eiscafé „Kleiner Eisbär“ in Marienberg. Verzehrt werden darf das Eis nicht auf den Bänken am Haus. Das würde das Übertragungsrisiko steigern.
„Ich bin mir sicher, dass die Leute vernünftig sind“, so der Marienberger. Für ihn gibt der Straßenverkauf ein bisschen Hoffnung auf Schadensbegrenzung. Wie hoch der Schaden in seinem Falle ist, lasse sich noch nicht sagen. Er hat zur Zeit bis auf die Aushilfen noch keine Angestellten. Vielleicht sei das im Moment von Vorteil.
Für Eisläden wie Holger Knorr einen hat, ist vor allem die Beschaffung der Zutaten nicht mehr so einfach. Alte Lieferketten sind abgebrochen. „Die Großhändler haben so gut wie nichts mehr vorrätig und wir sind vor allem auf Rohstoffen aus Italien angewiesen. Von dort kommt zurzeit auch nichts mehr“, erklärte er.
Frische Sahne gäbe ebenfalls nicht mehr in großen Mengen zu kaufen. Dazu musste er mehrere Stunden lang die Großhändler in Chemnitz abgrasen.