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Mathe-Ass Melia aus Zschopau holt Silber in Georgien

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Eine der besten Nachwuchs-Mathematikerinnen Europas lernt am Gymnasium in Zschopau, die 17-jährige Melia Haase. Sie war mit einer Auswahl anderer Mädchen bei der europäischen Mathematikolympiade in Georgien - und holte eine Silbermedaille.

Melia und ihre Konkurrentinnen aus ganz Europa mussten sich sechs komplexen mathematischen Problemen stellen, zwei Klausuren wurden geschrieben, jede viereinhalb Stunden lang.

Qualifiziert hatten sich die talentierten Nachwuchsmathematikerinnen aus dem deutschen Team mit herausragenden Ergebnissen bei der Vorauswahl zur Internationalen Mathematik-Olympiade 2024. Bei der EGMO mussten sie sich nun sechs komplexen mathematischen Problemen stellen, die es in zwei viereinhalbstündigen Klausuren zu lösen galt. 

Patrick Bauermann, Leiter der Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe bei Bildung & Begabung: „Ich gratuliere der Delegation herzlich zu ihrer hervorragenden Leistung auf internationalem Niveau. Die EGMO bietet jungen Mathematikerinnen eine besondere Gelegenheit, Netzwerke zu stärken und ihre Talente hervorzuheben. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Teilnehmerinnen sich mit weiteren Leistungen profilieren und zur Entwicklung der Mathematik noch nachhaltig beitragen werden.“ 

Die European Girls' Mathematical Olympiad (EGMO) ist ein internationaler Mathematikwettbewerb für mathematisch begabte Schülerinnen, der in Form und Ablauf an die Internationale Mathematik-Olympiade angelehnt ist. Seit 2012 haben schon über 4.000 Schülerinnen aus 89 Ländern an dem Nachwuchsturnier teilgenommen. Jedes Land kann maximal vier Schülerinnen ins Rennen schicken. In Deutschland organisieren die Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe des Talentförderzentrums Bildung & Begabung und das Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn die Auswahl und Vorbereitung des deutschen Teams.